FFG Basisprogramm
FFG
Themenoffene Förderung für betriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit erkennbarem technischem Risiko und Innovationsgehalt.
bis zu € 500.000 · typisch 25–50 % der förderbaren Kosten, Zuschuss + günstiges Darlehen
Die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) ist die zentrale Stelle für Forschungs- und Innovationsförderung in Österreich. Vom themenoffenen Basisprogramm über niederschwellige Kleinprojekte bis zur 14 % Forschungsprämie – hier finden Sie die wichtigsten FFG-Förderungen im Überblick.
Zuletzt geprüft: Offizielle Website: ffg.at ↗
Die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) ist die zentrale nationale Stelle für die Förderung von Forschung, Technologie und Innovation in Österreich. Als Förderbank des Bundes für angewandte Forschung bündelt sie ein breites Portfolio – von themenoffenen Projektförderungen über niederschwellige Kleinprojekte bis zu thematischen Programmen und der Abwicklung der steuerlichen Forschungsprämie.
Für Unternehmen ist die FFG vor allem dann die richtige Adresse, wenn ein Vorhaben echtes technisches Risiko und einen Innovationsgehalt aufweist. Die FFG begutachtet Anträge fachlich, achtet auf die saubere Abgrenzung von Forschung und Entwicklung gegenüber Routinetätigkeit und erstellt zudem das Jahresgutachten, das Unternehmen für die Forschungsprämie benötigen. Anträge werden in der Regel vor Projektbeginn über das FFG-Portal (eCall) eingebracht.
| Programm | Förderstelle | Zielgruppe | Förderhöhe |
|---|---|---|---|
| FFG Basisprogramm | FFG | Startup, KMU, Wachstum und Kleinstunternehmen | bis zu € 500.000 · typisch 25–50 % der förderbaren Kosten, Zuschuss + günstiges Darlehen |
| FFG Kleinprojekt | FFG | Gründung, Startup, KMU und Einzelperson | bis zu € 75.000 · bis zu 80 % der Kosten bei kleinen F&E-Projekten |
| FFG Impact Innovation | FFG | Idee, Gründung, Startup und KMU | bis zu € 100.000 · bis zu 80 %, max. 100.000 € Zuschuss |
| FFG Forschungsprämie (14 %) | BMF / FFG | Startup, KMU, Wachstum und Einzelperson | 14 % der F&E-Aufwendungen als steuerliche Prämie |
Das FFG Basisprogramm ist die themenoffene Projektförderung für größere F&E-Vorhaben ohne betragliche Deckelung nach oben – passend, wenn ein substanzielles Projekt mit mehreren Arbeitspaketen und entsprechendem Budget ansteht. Das FFG Kleinprojekt ist der niederschwellige Einstieg für kompakte F&E-Vorhaben mit überschaubarem Budget und hoher Förderquote – ideal für erste, abgegrenzte Entwicklungsschritte.
Die FFG Impact Innovation eignet sich für nicht-technische bzw. nutzerzentrierte Innovationen ohne klassischen F&E-Anteil – wenn der Wert vor allem aus Neuheit und Nutzen für die Zielgruppe entsteht. Sobald ein erkennbares technisches Risiko vorliegt, sind hingegen Basisprogramm oder Kleinprojekt die passendere Schiene.
Die FFG Forschungsprämie ist kein Antrags-, sondern ein steuerliches Instrument: Sie erstattet 14 % der F&E-Aufwendungen nachträglich und lässt sich – anders als die vorab beantragte Projektförderung – auch dann nutzen, wenn kein Zuschussantrag gestellt wurde. Häufig werden Projektförderung und Prämie unter Beachtung der Regeln kombiniert.
Die Förderquote der FFG hängt von Programm, Unternehmensgröße und Kooperationsform ab. Kleine und junge Unternehmen erhalten in der Regel höhere Sätze als Großunternehmen, und kooperative Projekte mit Forschungspartnern können zusätzlich begünstigt sein. Ein Teil der Kosten verbleibt stets als Eigenleistung beim Unternehmen. Wichtig: FFG-Projektförderungen sind vor Projektbeginn zu beantragen – ein vorzeitiger Start gefährdet die Förderung. Die Forschungsprämie bildet hier die Ausnahme, da sie nachträglich für das abgelaufene Wirtschaftsjahr geltend gemacht wird.
FFG
Themenoffene Förderung für betriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit erkennbarem technischem Risiko und Innovationsgehalt.
bis zu € 500.000 · typisch 25–50 % der förderbaren Kosten, Zuschuss + günstiges Darlehen
FFG
Niederschwelliger Einstieg in die FFG-Forschungsförderung für kompakte F&E-Vorhaben mit überschaubarem Budget.
bis zu € 75.000 · bis zu 80 % der Kosten bei kleinen F&E-Projekten
FFG
Förderung für nicht-technische bzw. nutzerzentrierte Innovationen – auch ohne klassischen F&E-Anteil.
bis zu € 100.000 · bis zu 80 %, max. 100.000 € Zuschuss
BMF / FFG
Steuerliche Förderung: 14 % der Aufwendungen für Forschung und experimentelle Entwicklung werden über FinanzOnline rückerstattet.
14 % der F&E-Aufwendungen als steuerliche Prämie
Förderungen nach Thema – passend zu den Programmen der FFG:
Die FFG bietet unter anderem das themenoffene Basisprogramm, niederschwellige Kleinprojektförderungen, die Impact Innovation für nicht-technische Innovation sowie die Abwicklung der steuerlichen Forschungsprämie. Hinzu kommen zahlreiche thematische Programme.
Das Basisprogramm ist für größere F&E-Projekte ohne Deckelung nach oben gedacht, das Kleinprojekt für kompakte Vorhaben mit überschaubarem Budget und hoher Förderquote. Das Kleinprojekt ist damit der einfachere Einstieg, das Basisprogramm die Schiene für substanzielle Projekte.
Die Förderquote hängt von Programm, Projektart und Unternehmensgröße ab und liegt bei Projektförderungen typischerweise zwischen rund 25 % und 80 % der förderbaren Kosten. KMU und Start-ups erhalten meist höhere Sätze. Die Forschungsprämie beträgt einheitlich 14 %.
Bei Projektförderungen ja: Wird das Vorhaben vor der Einreichung begonnen, ist die Förderung in der Regel ausgeschlossen. Die Forschungsprämie wird dagegen nachträglich für das abgelaufene Wirtschaftsjahr beantragt.
FFG-Anträge werden online über das FFG-Portal (eCall) eingebracht. Erforderlich sind eine strukturierte Projektbeschreibung mit technischem Risiko und Neuheit sowie ein Arbeits- und Kostenplan.
Ja, unter Beachtung der Regeln. So lässt sich etwa eine Projektförderung mit der Forschungsprämie kombinieren. Dieselben Kosten dürfen dabei nicht doppelt gefördert werden, und die jeweiligen Programmbedingungen sind einzuhalten.