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GrantSmarter
FFG

FFG Basisprogramm

Themenoffene Förderung für betriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit erkennbarem technischem Risiko und Innovationsgehalt.

Zuletzt geprüft: Offizielle Quelle: ffg.at ↗

Angaben ohne Gewähr und auf Basis öffentlich verfügbarer Programminformationen. Förderhöhen, Quoten und Bedingungen ändern sich laufend – verbindlich sind ausschließlich die Angaben des Fördergebers.

Zuschusspotenzial

bis zu € 500.000 · typisch 25–50 % der förderbaren Kosten, Zuschuss + günstiges Darlehen

Förderregion

Österreich

Für wen

Startup, KMU, Wachstum, Kleinstunternehmen, Großunternehmen

Schwerpunkte

Forschung & Entwicklung, Innovation, Software, KI

Was wird gefördert?

Das Basisprogramm gilt als das Arbeitspferd der österreichischen Forschungsförderung: themenoffen, ganzjährig offen und auf Projekte unterschiedlichster Größe zuschneidbar.

Das FFG Basisprogramm fördert Vorhaben mit echtem Forschungs- und Entwicklungsanteil, bei denen das Ergebnis zu Projektbeginn technisch nicht gesichert ist. Im Mittelpunkt stehen Projekte aus den Bereichen Forschung & Entwicklung, Innovation, Software und KI, die über reine Routine- oder Anpassungsentwicklung hinausgehen und einen erkennbaren Innovationssprung gegenüber dem Stand der Technik anstreben.

Gefördert werden typischerweise die direkt dem Projekt zurechenbaren Kosten – etwa Personalaufwand für Entwicklung und Erprobung, projektbezogene Sach- und Materialkosten sowie anteilige Gemeinkosten. bis zu € 500.000 · typisch 25–50 % der förderbaren Kosten, Zuschuss + günstiges Darlehen. Entscheidend ist, dass das technische Risiko und der angestrebte Erkenntnisgewinn nachvollziehbar beschrieben sind.

Für wen eignet sich das Programm?

Das FFG Basisprogramm eignet sich besonders für Kleinstunternehmen, KMU und Großunternehmen. Bezogen auf die Unternehmensphase adressiert es vor allem Vorhaben in den Phasen Startup, KMU und Wachstum. Das Programm steht österreichweit offen. Damit ist klar umrissen, welche Antragstellerinnen und Antragsteller das Programm im Blick hat – von der passenden Unternehmensgröße bis zur Entwicklungsphase des Vorhabens.

Vergeben wird die Förderung von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), einer etablierten österreichischen Förderstelle. Ob Ihr konkretes Projekt tatsächlich in den Förderrahmen passt, hängt neben Größe und Phase auch von Thema, Innovationsgehalt und Budget ab – genau diese Passung prüfen Sie mit dem GrantSmarter Förder-Check in wenigen Minuten.

Voraussetzungen

  • Ein F&E-Anteil bzw. erkennbares technisches Risiko ist erforderlich.
  • Ein klarer Innovationscharakter wird vorausgesetzt.

Typische Projekte

Die folgenden Projektideen veranschaulichen, welche Vorhaben typischerweise zum FFG Basisprogramm passen. Sie dienen als Orientierung – maßgeblich ist immer die konkrete Ausgestaltung (Förderrahmen: bis zu € 500.000 · typisch 25–50 % der förderbaren Kosten, Zuschuss + günstiges Darlehen):

  • die experimentelle Erprobung eines neuen technischen Verfahrens mit offenem Ausgang
  • die Markteinführung einer nutzerzentrierten Produkt- oder Serviceinnovation
  • die Neuentwicklung einer Softwareplattform mit technisch anspruchsvoller Architektur

Wie läuft die Antragstellung ab?

  1. 1

    Förderfähigkeit & Programm klären

    Prüfen, ob Thema, Phase und Innovationsgehalt zum Programm passen – idealerweise vor Projektbeginn.

  2. 2

    Projekt strukturieren

    Vorhaben in Arbeitspakete, Zeit- und Kostenplan gliedern. Projektidee in konkrete Arbeitspakete und einen groben Kostenplan übersetzen.

  3. 3

    Antrag im FFG eCall anlegen

    Das Projekt im FFG-Portal (eCall) erfassen und die geforderten Angaben ausfüllen.

  4. 4

    Projektbeschreibung einreichen

    Technisches Risiko, Neuheit und Verwertung nachvollziehbar darlegen und einreichen.

  5. 5

    Begutachtung abwarten

    Die FFG bewertet Innovationsgehalt, technische Qualität und Wirtschaftlichkeit.

  6. 6

    Fördervertrag & Umsetzung

    Bei Zusage Fördervertrag abschließen und die Berichts- und Abrechnungspflichten einhalten.

Praxis-Hinweis

In der Praxis überzeugt vor allem, wer das technische Risiko ehrlich benennt – also klar sagt, was im Projekt scheitern könnte und warum das Ergebnis offen ist.

Was Sie für eine starke Einreichung brauchen

  • technisches Risiko und Neuheit klar beschreiben
  • Arbeitspakete und Kostenplan ausarbeiten

Häufige Gründe für eine Ablehnung

  • Das technische Risiko bzw. der F&E-Anteil ist nicht klar von planbarer Routineentwicklung abgegrenzt.
  • Der Innovationsgehalt und die Abgrenzung zum Stand der Technik bleiben zu vage.
  • Der Antrag wird zu spät gestellt: Wird das Projekt vor der Einreichung begonnen, ist die Förderung in der Regel ausgeschlossen.
  • Die förderbaren Kosten sind nicht nachvollziehbar aufgeschlüsselt oder nicht belegt.
  • Das Projekt passt nicht sauber zur Zielgruppe oder zum Förderrahmen (Kleinstunternehmen, KMU und Großunternehmen).
  • Wesentliche Punkte fehlen: technisches Risiko und Neuheit klar beschreiben wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.

Ihr nächster Schritt

Projektidee in konkrete Arbeitspakete und einen groben Kostenplan übersetzen.

Welche Alternativen gibt es?

Diese Programme sind thematisch oder über die Förderstelle verwandt und können je nach Vorhaben eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein:

FFG Kleinprojekt

FFG · gleiche Förderstelle, Schwerpunkt Forschung & Entwicklung, Innovation, Software und KI

Niederschwelliger Einstieg in die FFG-Forschungsförderung für kompakte F&E-Vorhaben mit überschaubarem Budget.

bis zu € 75.000 · bis zu 80 % der Kosten bei kleinen F&E-Projekten

FFG Forschungsprämie (14 %)

BMF / FFG · gleiche Förderstelle, Schwerpunkt Forschung & Entwicklung, Innovation, Software und KI

Steuerliche Förderung: 14 % der Aufwendungen für Forschung und experimentelle Entwicklung werden über FinanzOnline rückerstattet.

14 % der F&E-Aufwendungen als steuerliche Prämie

FFG Impact Innovation

FFG · gleiche Förderstelle, Schwerpunkt Innovation und Software

Förderung für nicht-technische bzw. nutzerzentrierte Innovationen – auch ohne klassischen F&E-Anteil.

bis zu € 100.000 · bis zu 80 %, max. 100.000 € Zuschuss

aws Preseed – Innovative Solutions

aws · thematisch verwandt: Innovation, KI, Software und Forschung & Entwicklung

Frühphasen-Zuschuss für innovative, technologieorientierte Gründungsvorhaben vor der Marktreife.

bis zu € 89.000 · Zuschuss bis zu 89.000 € in der frühen Phase

Weiterführende Themen & Förderstelle

Passende Themen-Hubs und – falls vorhanden – die Übersicht der Förderstelle mit allen Programmen:

Häufige Fragen zum FFG Basisprogramm

Wie hoch ist die Förderung beim FFG Basisprogramm?

bis zu € 500.000 · typisch 25–50 % der förderbaren Kosten, Zuschuss + günstiges Darlehen.

Wer ist für das FFG Basisprogramm förderfähig?

Geeignet u. a. für: Startup, KMU, Wachstum, Kleinstunternehmen, Großunternehmen. Themenschwerpunkte: Forschung & Entwicklung, Innovation, Software, KI. Förderregion: Österreich.

Welche Voraussetzungen gelten beim FFG Basisprogramm?

Ein F&E-Anteil bzw. erkennbares technisches Risiko ist erforderlich. Ein klarer Innovationscharakter wird vorausgesetzt. Vor der Einreichung sollten Sie klären: technisches Risiko und Neuheit klar beschreiben; Arbeitspakete und Kostenplan ausarbeiten.