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GrantSmarter
FFG

FFG Kleinprojekt

Niederschwelliger Einstieg in die FFG-Forschungsförderung für kompakte F&E-Vorhaben mit überschaubarem Budget.

Zuletzt geprüft: Offizielle Quelle: ffg.at ↗

Angaben ohne Gewähr und auf Basis öffentlich verfügbarer Programminformationen. Förderhöhen, Quoten und Bedingungen ändern sich laufend – verbindlich sind ausschließlich die Angaben des Fördergebers.

Zuschusspotenzial

bis zu € 75.000 · bis zu 80 % der Kosten bei kleinen F&E-Projekten

Förderregion

Österreich

Für wen

Gründung, Startup, KMU, Einzelperson, Kleinstunternehmen

Schwerpunkte

Forschung & Entwicklung, Innovation, Software, KI, Digitalisierung

Was wird gefördert?

Das Kleinprojekt ist bewusst als einfacher Einstieg gedacht – ideal für Unternehmen, die zum ersten Mal eine FFG-Förderung beantragen und das Verfahren an einem kompakten Vorhaben kennenlernen wollen.

Das FFG Kleinprojekt fördert Vorhaben mit echtem Forschungs- und Entwicklungsanteil, bei denen das Ergebnis zu Projektbeginn technisch nicht gesichert ist. Im Mittelpunkt stehen Projekte aus den Bereichen Forschung & Entwicklung, Innovation, Software, KI und Digitalisierung, die über reine Routine- oder Anpassungsentwicklung hinausgehen und einen erkennbaren Innovationssprung gegenüber dem Stand der Technik anstreben.

Gefördert werden typischerweise die direkt dem Projekt zurechenbaren Kosten – etwa Personalaufwand für Entwicklung und Erprobung, projektbezogene Sach- und Materialkosten sowie anteilige Gemeinkosten. bis zu € 75.000 · bis zu 80 % der Kosten bei kleinen F&E-Projekten. Entscheidend ist, dass das technische Risiko und der angestrebte Erkenntnisgewinn nachvollziehbar beschrieben sind.

Für wen eignet sich das Programm?

Das FFG Kleinprojekt eignet sich besonders für Einzelperson, Kleinstunternehmen und KMU. Bezogen auf die Unternehmensphase adressiert es vor allem Vorhaben in den Phasen Gründung, Startup und KMU. Das Programm steht österreichweit offen. Damit ist klar umrissen, welche Antragstellerinnen und Antragsteller das Programm im Blick hat – von der passenden Unternehmensgröße bis zur Entwicklungsphase des Vorhabens.

Vergeben wird die Förderung von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), einer etablierten österreichischen Förderstelle. Ob Ihr konkretes Projekt tatsächlich in den Förderrahmen passt, hängt neben Größe und Phase auch von Thema, Innovationsgehalt und Budget ab – genau diese Passung prüfen Sie mit dem GrantSmarter Förder-Check in wenigen Minuten.

Voraussetzungen

  • Ein F&E-Anteil bzw. erkennbares technisches Risiko ist erforderlich.
  • Ein klarer Innovationscharakter wird vorausgesetzt.

Typische Projekte

Die folgenden Projektideen veranschaulichen, welche Vorhaben typischerweise zum FFG Kleinprojekt passen. Sie dienen als Orientierung – maßgeblich ist immer die konkrete Ausgestaltung (Förderrahmen: bis zu € 75.000 · bis zu 80 % der Kosten bei kleinen F&E-Projekten):

  • die experimentelle Erprobung eines neuen technischen Verfahrens mit offenem Ausgang
  • die Markteinführung einer nutzerzentrierten Produkt- oder Serviceinnovation
  • die Neuentwicklung einer Softwareplattform mit technisch anspruchsvoller Architektur

Wie läuft die Antragstellung ab?

  1. 1

    Förderfähigkeit & Programm klären

    Prüfen, ob Thema, Phase und Innovationsgehalt zum Programm passen – idealerweise vor Projektbeginn.

  2. 2

    Projekt strukturieren

    Vorhaben in Arbeitspakete, Zeit- und Kostenplan gliedern. Projektidee in 2–4 Arbeitspakete übersetzen und das technische Risiko benennen.

  3. 3

    Antrag im FFG eCall anlegen

    Das Projekt im FFG-Portal (eCall) erfassen und die geforderten Angaben ausfüllen.

  4. 4

    Projektbeschreibung einreichen

    Technisches Risiko, Neuheit und Verwertung nachvollziehbar darlegen und einreichen.

  5. 5

    Begutachtung abwarten

    Die FFG bewertet Innovationsgehalt, technische Qualität und Wirtschaftlichkeit.

  6. 6

    Fördervertrag & Umsetzung

    Bei Zusage Fördervertrag abschließen und die Berichts- und Abrechnungspflichten einhalten.

Praxis-Hinweis

Weil das Budget begrenzt ist, lohnt es sich, das Vorhaben eng zu fassen: lieber ein klar abgegrenzter Entwicklungsschritt als ein zu breites Projekt.

Was Sie für eine starke Einreichung brauchen

  • technische Neuheit gegenüber dem Stand der Technik beschreiben
  • Kosten grob strukturieren (Personal, Sachkosten)

Häufige Gründe für eine Ablehnung

  • Das technische Risiko bzw. der F&E-Anteil ist nicht klar von planbarer Routineentwicklung abgegrenzt.
  • Der Innovationsgehalt und die Abgrenzung zum Stand der Technik bleiben zu vage.
  • Der Antrag wird zu spät gestellt: Wird das Projekt vor der Einreichung begonnen, ist die Förderung in der Regel ausgeschlossen.
  • Die förderbaren Kosten sind nicht nachvollziehbar aufgeschlüsselt oder nicht belegt.
  • Das Projekt passt nicht sauber zur Zielgruppe oder zum Förderrahmen (Einzelperson, Kleinstunternehmen und KMU).
  • Wesentliche Punkte fehlen: technische Neuheit gegenüber dem Stand der Technik beschreiben wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.

Ihr nächster Schritt

Projektidee in 2–4 Arbeitspakete übersetzen und das technische Risiko benennen.

Welche Alternativen gibt es?

Diese Programme sind thematisch oder über die Förderstelle verwandt und können je nach Vorhaben eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein:

FFG Basisprogramm

FFG · gleiche Förderstelle, Schwerpunkt Forschung & Entwicklung, Innovation, Software und KI

Themenoffene Förderung für betriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit erkennbarem technischem Risiko und Innovationsgehalt.

bis zu € 500.000 · typisch 25–50 % der förderbaren Kosten, Zuschuss + günstiges Darlehen

FFG Forschungsprämie (14 %)

BMF / FFG · gleiche Förderstelle, Schwerpunkt Forschung & Entwicklung, Innovation, Software und KI

Steuerliche Förderung: 14 % der Aufwendungen für Forschung und experimentelle Entwicklung werden über FinanzOnline rückerstattet.

14 % der F&E-Aufwendungen als steuerliche Prämie

FFG Impact Innovation

FFG · gleiche Förderstelle, Schwerpunkt Innovation, Digitalisierung und Software

Förderung für nicht-technische bzw. nutzerzentrierte Innovationen – auch ohne klassischen F&E-Anteil.

bis zu € 100.000 · bis zu 80 %, max. 100.000 € Zuschuss

aws Preseed – Innovative Solutions

aws · thematisch verwandt: Innovation, KI, Software und Forschung & Entwicklung

Frühphasen-Zuschuss für innovative, technologieorientierte Gründungsvorhaben vor der Marktreife.

bis zu € 89.000 · Zuschuss bis zu 89.000 € in der frühen Phase

Weiterführende Themen & Förderstelle

Passende Themen-Hubs und – falls vorhanden – die Übersicht der Förderstelle mit allen Programmen:

Häufige Fragen zum FFG Kleinprojekt

Wie hoch ist die Förderung beim FFG Kleinprojekt?

bis zu € 75.000 · bis zu 80 % der Kosten bei kleinen F&E-Projekten.

Wer ist für das FFG Kleinprojekt förderfähig?

Geeignet u. a. für: Gründung, Startup, KMU, Einzelperson, Kleinstunternehmen. Themenschwerpunkte: Forschung & Entwicklung, Innovation, Software, KI, Digitalisierung. Förderregion: Österreich.

Welche Voraussetzungen gelten beim FFG Kleinprojekt?

Ein F&E-Anteil bzw. erkennbares technisches Risiko ist erforderlich. Ein klarer Innovationscharakter wird vorausgesetzt. Vor der Einreichung sollten Sie klären: technische Neuheit gegenüber dem Stand der Technik beschreiben; Kosten grob strukturieren (Personal, Sachkosten).