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GrantSmarter
KPC / Kommunalkredit

Umweltförderung im Betrieb (UFI)

Investitionsförderung für betriebliche Maßnahmen mit positivem Umwelteffekt, etwa Energieeffizienz oder erneuerbare Energie.

Zuletzt geprüft: Offizielle Quelle: KPC / Kommunalkredit ↗

Angaben ohne Gewähr und auf Basis öffentlich verfügbarer Programminformationen. Förderhöhen, Quoten und Bedingungen ändern sich laufend – verbindlich sind ausschließlich die Angaben des Fördergebers.

Zuschusspotenzial

Investitionszuschuss je nach Maßnahme und Umweltnutzen

Förderregion

Österreich

Für wen

KMU, Wachstum, Kleinstunternehmen, Großunternehmen

Schwerpunkte

Nachhaltigkeit

Was wird gefördert?

Die Umweltförderung im Betrieb denkt vom Ergebnis her: Nicht die Technik an sich, sondern ihr messbarer ökologischer Effekt entscheidet über die Förderung.

Das Umweltförderung im Betrieb (UFI) unterstützt konkrete betriebliche Vorhaben in den Bereichen Nachhaltigkeit. Anders als bei der reinen Forschungsförderung steht hier nicht das technische Risiko im Vordergrund, sondern die zielgerichtete Umsetzung – etwa Investitionen, die Einführung neuer Lösungen oder geförderte Beratungs- und Umsetzungsleistungen.

Gefördert werden die dem Vorhaben direkt zurechenbaren Kosten im Rahmen der jeweiligen Programmbedingungen. Investitionszuschuss je nach Maßnahme und Umweltnutzen. Je konkreter Vorhaben, Nutzen und Kostenrahmen beschrieben sind, desto klarer lässt sich die Förderfähigkeit einschätzen.

Für wen eignet sich das Programm?

Das Umweltförderung im Betrieb (UFI) eignet sich besonders für Kleinstunternehmen, KMU und Großunternehmen. Bezogen auf die Unternehmensphase adressiert es vor allem Vorhaben in den Phasen KMU und Wachstum. Das Programm steht österreichweit offen. Damit ist klar umrissen, welche Antragstellerinnen und Antragsteller das Programm im Blick hat – von der passenden Unternehmensgröße bis zur Entwicklungsphase des Vorhabens.

Abgewickelt wird die Förderung über KPC / Kommunalkredit. Ob Ihr konkretes Projekt tatsächlich in den Förderrahmen passt, hängt neben Größe und Phase auch von Thema, Innovationsgehalt und Budget ab – genau diese Passung prüfen Sie mit dem GrantSmarter Förder-Check in wenigen Minuten.

Typische Projekte

Die folgenden Projektideen veranschaulichen, welche Vorhaben typischerweise zum Umweltförderung im Betrieb (UFI) passen. Sie dienen als Orientierung – maßgeblich ist immer die konkrete Ausgestaltung (Förderrahmen: Investitionszuschuss je nach Maßnahme und Umweltnutzen):

  • eine Investition in energieeffiziente Anlagen oder Maschinen
  • die Umstellung der betrieblichen Energieversorgung auf erneuerbare Quellen
  • ein Vorhaben zur messbaren Reduktion von Energieverbrauch oder Emissionen

Wie läuft die Antragstellung ab?

  1. 1

    Voraussetzungen prüfen

    Die Fördervoraussetzungen beim Fördergeber (KPC / Kommunalkredit) klären – vor Projektbeginn.

  2. 2

    Vorhaben konkretisieren

    Maßnahme, Nutzen und Kosten greifbar machen. Die geplante Maßnahme und den erwarteten Umweltnutzen (z. B. CO₂-Einsparung) beschreiben.

  3. 3

    Unterlagen zusammenstellen

    Erforderliche Nachweise und Angebote für den Antrag aufbereiten.

  4. 4

    Antrag einreichen

    Den Antrag beim zuständigen Fördergeber fristgerecht stellen.

  5. 5

    Bewilligung & Umsetzung

    Nach der Zusage das Vorhaben umsetzen und ordnungsgemäß abrechnen.

Praxis-Hinweis

Wer Einsparung oder Emissionsminderung früh quantifiziert, kann die Förderhöhe realistisch einschätzen.

Was Sie für eine starke Einreichung brauchen

  • Umweltnutzen / Einsparung quantifizieren
  • Investitionskosten und Angebote zusammenstellen

Häufige Gründe für eine Ablehnung

  • Der Antrag wird zu spät gestellt: Wird das Projekt vor der Einreichung begonnen, ist die Förderung in der Regel ausgeschlossen.
  • Die förderbaren Kosten sind nicht nachvollziehbar aufgeschlüsselt oder nicht belegt.
  • Das Projekt passt nicht sauber zur Zielgruppe oder zum Förderrahmen (Kleinstunternehmen, KMU und Großunternehmen).
  • Wesentliche Punkte fehlen: umweltnutzen / Einsparung quantifizieren wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.
  • Wesentliche Punkte fehlen: investitionskosten und Angebote zusammenstellen wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.

Ihr nächster Schritt

Die geplante Maßnahme und den erwarteten Umweltnutzen (z. B. CO₂-Einsparung) beschreiben.

Welche Alternativen gibt es?

Diese Programme sind thematisch oder über die Förderstelle verwandt und können je nach Vorhaben eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein:

KMU.DIGITAL

BMAW / WKO · gleiche Förderstelle

Förderung von Beratungs- und Umsetzungsleistungen rund um die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €

go-international

WKÖ / BMAW · gleiche Förderstelle

Förderinitiative zur Unterstützung österreichischer Unternehmen beim Schritt in internationale Märkte (Messen, Markteintritt, Beratung).

anteiliger Zuschuss zu Internationalisierungskosten

FFG Impact Innovation

FFG · thematisch verwandt: Nachhaltigkeit

Förderung für nicht-technische bzw. nutzerzentrierte Innovationen – auch ohne klassischen F&E-Anteil.

bis zu € 100.000 · bis zu 80 %, max. 100.000 € Zuschuss

Wirtschaftsagentur Wien – Innovation

Wirtschaftsagentur Wien · thematisch verwandt: Nachhaltigkeit

Regionale Förderung für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen mit Standort in Wien.

bis zu € 200.000 · Zuschuss je nach Calls, häufig bis zu 200.000 €

Weiterführende Themen & Förderstelle

Passende Themen-Hubs und – falls vorhanden – die Übersicht der Förderstelle mit allen Programmen:

Häufige Fragen zum Umweltförderung im Betrieb (UFI)

Wie hoch ist die Förderung beim Umweltförderung im Betrieb (UFI)?

Investitionszuschuss je nach Maßnahme und Umweltnutzen.

Wer ist für das Umweltförderung im Betrieb (UFI) förderfähig?

Geeignet u. a. für: KMU, Wachstum, Kleinstunternehmen, Großunternehmen. Themenschwerpunkte: Nachhaltigkeit. Förderregion: Österreich.

Welche Voraussetzungen gelten beim Umweltförderung im Betrieb (UFI)?

Es gelten die programmspezifischen Kriterien des Fördergebers. Vor der Einreichung sollten Sie klären: Umweltnutzen / Einsparung quantifizieren; Investitionskosten und Angebote zusammenstellen.