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GrantSmarter
BMAW / WKO

KMU.DIGITAL

Förderung von Beratungs- und Umsetzungsleistungen rund um die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

Zuletzt geprüft: Offizielle Quelle: BMAW / WKO ↗

Angaben ohne Gewähr und auf Basis öffentlich verfügbarer Programminformationen. Förderhöhen, Quoten und Bedingungen ändern sich laufend – verbindlich sind ausschließlich die Angaben des Fördergebers.

Zuschusspotenzial

bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €

Förderregion

Österreich

Für wen

Gründung, KMU, Wachstum, Einzelperson, Kleinstunternehmen

Schwerpunkte

Digitalisierung, Software

Was wird gefördert?

KMU.DIGITAL kombiniert zwei Dinge, die kleinen Betrieben oft fehlen: eine geförderte Außensicht durch Beratung und einen Zuschuss für die anschließende Umsetzung.

Das KMU.DIGITAL unterstützt konkrete betriebliche Vorhaben in den Bereichen Digitalisierung und Software. Anders als bei der reinen Forschungsförderung steht hier nicht das technische Risiko im Vordergrund, sondern die zielgerichtete Umsetzung – etwa Investitionen, die Einführung neuer Lösungen oder geförderte Beratungs- und Umsetzungsleistungen.

Gefördert werden die dem Vorhaben direkt zurechenbaren Kosten im Rahmen der jeweiligen Programmbedingungen. bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €. Je konkreter Vorhaben, Nutzen und Kostenrahmen beschrieben sind, desto klarer lässt sich die Förderfähigkeit einschätzen.

Für wen eignet sich das Programm?

Das KMU.DIGITAL eignet sich besonders für Einzelperson, Kleinstunternehmen und KMU. Bezogen auf die Unternehmensphase adressiert es vor allem Vorhaben in den Phasen Gründung, KMU und Wachstum. Das Programm steht österreichweit offen. Damit ist klar umrissen, welche Antragstellerinnen und Antragsteller das Programm im Blick hat – von der passenden Unternehmensgröße bis zur Entwicklungsphase des Vorhabens.

Abgewickelt wird die Förderung über BMAW / WKO. Ob Ihr konkretes Projekt tatsächlich in den Förderrahmen passt, hängt neben Größe und Phase auch von Thema, Innovationsgehalt und Budget ab – genau diese Passung prüfen Sie mit dem GrantSmarter Förder-Check in wenigen Minuten.

Typische Projekte

Die folgenden Projektideen veranschaulichen, welche Vorhaben typischerweise zum KMU.DIGITAL passen. Sie dienen als Orientierung – maßgeblich ist immer die konkrete Ausgestaltung (Förderrahmen: bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €):

  • die Einführung einer durchgängigen Software zur Automatisierung manueller Prozesse
  • die Neuentwicklung einer Softwareplattform mit technisch anspruchsvoller Architektur
  • der Aufbau eines digitalen Bestell-, Buchungs- oder Verwaltungssystems

Wie läuft die Antragstellung ab?

  1. 1

    Voraussetzungen prüfen

    Die Fördervoraussetzungen beim Fördergeber (BMAW / WKO) klären – vor Projektbeginn.

  2. 2

    Vorhaben konkretisieren

    Maßnahme, Nutzen und Kosten greifbar machen. Status-Check zur Digitalisierung machen und Beratungsbedarf eingrenzen.

  3. 3

    Unterlagen zusammenstellen

    Erforderliche Nachweise und Angebote für den Antrag aufbereiten.

  4. 4

    Antrag einreichen

    Den Antrag beim zuständigen Fördergeber fristgerecht stellen.

  5. 5

    Bewilligung & Umsetzung

    Nach der Zusage das Vorhaben umsetzen und ordnungsgemäß abrechnen.

Praxis-Hinweis

Sinnvoll ist, mit dem Status-Check zu starten – er zeigt den konkreten Digitalisierungsbedarf, bevor investiert wird.

Was Sie für eine starke Einreichung brauchen

  • Digitalisierungsbedarf konkret benennen
  • passenden geförderten Berater auswählen

Häufige Gründe für eine Ablehnung

  • Der Antrag wird zu spät gestellt: Wird das Projekt vor der Einreichung begonnen, ist die Förderung in der Regel ausgeschlossen.
  • Die förderbaren Kosten sind nicht nachvollziehbar aufgeschlüsselt oder nicht belegt.
  • Das Projekt passt nicht sauber zur Zielgruppe oder zum Förderrahmen (Einzelperson, Kleinstunternehmen und KMU).
  • Wesentliche Punkte fehlen: digitalisierungsbedarf konkret benennen wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.
  • Wesentliche Punkte fehlen: passenden geförderten Berater auswählen wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.

Ihr nächster Schritt

Status-Check zur Digitalisierung machen und Beratungsbedarf eingrenzen.

Welche Alternativen gibt es?

Diese Programme sind thematisch oder über die Förderstelle verwandt und können je nach Vorhaben eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein:

FFG Kleinprojekt

FFG · thematisch verwandt: Software und Digitalisierung

Niederschwelliger Einstieg in die FFG-Forschungsförderung für kompakte F&E-Vorhaben mit überschaubarem Budget.

bis zu € 75.000 · bis zu 80 % der Kosten bei kleinen F&E-Projekten

FFG Impact Innovation

FFG · thematisch verwandt: Digitalisierung und Software

Förderung für nicht-technische bzw. nutzerzentrierte Innovationen – auch ohne klassischen F&E-Anteil.

bis zu € 100.000 · bis zu 80 %, max. 100.000 € Zuschuss

aws Digitalisierung

aws · thematisch verwandt: Digitalisierung und Software

Unterstützung für KMU bei der digitalen Transformation, etwa neuer Software, Automatisierung oder digitaler Geschäftsprozesse.

bis zu € 200.000 · Zuschuss zu Digitalisierungs- und Investitionsvorhaben

Wirtschaftsagentur Wien – Digitalisierung

Wirtschaftsagentur Wien · thematisch verwandt: Digitalisierung und Software

Förderung von Digitalisierungsvorhaben für Unternehmen mit Standort in Wien – von Online-Shops bis zu digitalen Prozessen.

bis zu € 10.000 · Zuschuss zu Digitalisierungsprojekten Wiener Betriebe

Weiterführende Themen & Förderstelle

Passende Themen-Hubs und – falls vorhanden – die Übersicht der Förderstelle mit allen Programmen:

Häufige Fragen zum KMU.DIGITAL

Wie hoch ist die Förderung beim KMU.DIGITAL?

bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €.

Wer ist für das KMU.DIGITAL förderfähig?

Geeignet u. a. für: Gründung, KMU, Wachstum, Einzelperson, Kleinstunternehmen. Themenschwerpunkte: Digitalisierung, Software. Förderregion: Österreich.

Welche Voraussetzungen gelten beim KMU.DIGITAL?

Es gelten die programmspezifischen Kriterien des Fördergebers. Vor der Einreichung sollten Sie klären: Digitalisierungsbedarf konkret benennen; passenden geförderten Berater auswählen.