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GrantSmarter
BMWET / WKO

KMU.DIGITAL

Förderung von Beratungs- und Umsetzungsleistungen rund um die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

Derzeit keine Einreichung möglich

Das Budget ist vollständig ausgeschöpft – neue Anträge für Beratungs- und Umsetzungsförderung sind nicht mehr möglich. Das Programm wird ab 2027 nicht fortgeführt.

Offene Alternativen ansehen ↓

Zuletzt geprüft: Offizielle Quelle: BMWET / WKO ↗

Angaben ohne Gewähr und auf Basis öffentlich verfügbarer Programminformationen. Förderhöhen, Quoten und Bedingungen ändern sich laufend – verbindlich sind ausschließlich die Angaben des Fördergebers.

Zuschusspotenzial

bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €

Förderregion

Österreich

Für wen

Gründung, KMU, Wachstum, Einzelperson, Kleinstunternehmen

Schwerpunkte

Digitalisierung, Software

Was wird gefördert?

KMU.DIGITAL kombiniert zwei Dinge, die kleinen Betrieben oft fehlen: eine geförderte Außensicht durch Beratung und einen Zuschuss für die anschließende Umsetzung.

Das KMU.DIGITAL unterstützt konkrete betriebliche Vorhaben in den Bereichen Digitalisierung und Software. Anders als bei der reinen Forschungsförderung steht hier nicht das technische Risiko im Vordergrund, sondern die zielgerichtete Umsetzung – etwa Investitionen, die Einführung neuer Lösungen oder geförderte Beratungs- und Umsetzungsleistungen.

Gefördert werden die dem Vorhaben direkt zurechenbaren Kosten im Rahmen der jeweiligen Programmbedingungen. bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €. Je konkreter Vorhaben, Nutzen und Kostenrahmen beschrieben sind, desto klarer lässt sich die Förderfähigkeit einschätzen.

Für wen eignet sich das Programm?

Das KMU.DIGITAL eignet sich besonders für Einzelperson, Kleinstunternehmen und KMU. Bezogen auf die Unternehmensphase adressiert es vor allem Vorhaben in den Phasen Gründung, KMU und Wachstum. Das Programm steht österreichweit offen. Damit ist klar umrissen, welche Antragstellerinnen und Antragsteller das Programm im Blick hat – von der passenden Unternehmensgröße bis zur Entwicklungsphase des Vorhabens.

Abgewickelt wird die Förderung über BMWET / WKO. Ob Ihr konkretes Projekt tatsächlich in den Förderrahmen passt, hängt neben Größe und Phase auch von Thema, Innovationsgehalt und Budget ab – genau diese Passung prüfen Sie mit dem GrantSmarter Förder-Check in wenigen Minuten.

Typische Projekte

Die folgenden Projektideen veranschaulichen, welche Vorhaben typischerweise zum KMU.DIGITAL passen. Sie dienen als Orientierung – maßgeblich ist immer die konkrete Ausgestaltung (Förderrahmen: bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €):

  • die Einführung einer durchgängigen Software zur Automatisierung manueller Prozesse
  • die Neuentwicklung einer Softwareplattform mit technisch anspruchsvoller Architektur
  • der Aufbau eines digitalen Bestell-, Buchungs- oder Verwaltungssystems

Wie läuft die Antragstellung ab?

  1. 1

    Voraussetzungen prüfen

    Die Fördervoraussetzungen beim Fördergeber (BMWET / WKO) klären – vor Projektbeginn.

  2. 2

    Vorhaben konkretisieren

    Maßnahme, Nutzen und Kosten greifbar machen. Status-Check zur Digitalisierung machen und Beratungsbedarf eingrenzen.

  3. 3

    Unterlagen zusammenstellen

    Erforderliche Nachweise und Angebote für den Antrag aufbereiten.

  4. 4

    Antrag einreichen

    Den Antrag beim zuständigen Fördergeber fristgerecht stellen.

  5. 5

    Bewilligung & Umsetzung

    Nach der Zusage das Vorhaben umsetzen und ordnungsgemäß abrechnen.

Praxis-Hinweis

Für Wiener Betriebe ist die Digitalisierungsförderung der Wirtschaftsagentur Wien eine Alternative; F&E-lastige Digitalisierungsprojekte können über das FFG Kleinprojekt förderbar sein.

Was Sie für eine starke Einreichung brauchen

  • Digitalisierungsbedarf konkret benennen
  • passenden geförderten Berater auswählen

Häufige Gründe für eine Ablehnung

  • Der Antrag wird zu spät gestellt: Wird das Projekt vor der Einreichung begonnen, ist die Förderung in der Regel ausgeschlossen.
  • Die förderbaren Kosten sind nicht nachvollziehbar aufgeschlüsselt oder nicht belegt.
  • Das Projekt passt nicht sauber zur Zielgruppe oder zum Förderrahmen (Einzelperson, Kleinstunternehmen und KMU).
  • Wesentliche Punkte fehlen: digitalisierungsbedarf konkret benennen wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.
  • Wesentliche Punkte fehlen: passenden geförderten Berater auswählen wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.

Ihr nächster Schritt

Status-Check zur Digitalisierung machen und Beratungsbedarf eingrenzen.

Welche Alternativen gibt es?

Diese Programme sind thematisch oder über die Förderstelle verwandt und können je nach Vorhaben eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein:

FFG Kleinprojekt

FFG · thematisch verwandt: Software und Digitalisierung

Niederschwelliger Einstieg in die FFG-Forschungsförderung für kompakte F&E-Vorhaben mit überschaubarem Budget.

bis zu € 88.500 · bis zu 60 % der Kosten (Kleinunternehmen inkl. Kooperation), max. 88.500 €

Umweltförderung im Betrieb (UFI)

KPC / Kommunalkredit · gleiche Förderstelle

Investitionsförderung für betriebliche Maßnahmen mit positivem Umwelteffekt, etwa Energieeffizienz oder erneuerbare Energie.

Investitionszuschuss je nach Maßnahme und Umweltnutzen

go-international

WKÖ / BMWET · gleiche Förderstelle

Förderinitiative zur Unterstützung österreichischer Unternehmen beim Schritt in internationale Märkte (Messen, Markteintritt, Beratung).

Zuschuss von 50 % der förderbaren Kosten (z. B. Internationalisierungsscheck bis 10.000 €)

FFG Basisprogramm

FFG · thematisch verwandt: Software

Themenoffene Förderung für betriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit erkennbarem technischem Risiko und Innovationsgehalt.

typisch ~50 % der Kosten (bis zu 70 % für Startups), Zuschuss + günstiges Darlehen; Fördervolumen bis 3 Mio. € je Projekt

Weiterführende Themen & Programme

Vertiefen Sie verwandte Förderthemen oder sehen Sie sich weitere Programme der Förderstelle an:

Häufige Fragen zum KMU.DIGITAL

Wie hoch ist die Förderung beim KMU.DIGITAL?

bis zu € 9.000 · geförderte Beratung & Umsetzung, bis zu 9.000 €.

Wer ist für das KMU.DIGITAL förderfähig?

Geeignet u. a. für: Gründung, KMU, Wachstum, Einzelperson, Kleinstunternehmen. Themenschwerpunkte: Digitalisierung, Software. Förderregion: Österreich.

Welche Voraussetzungen gelten beim KMU.DIGITAL?

Es gelten die programmspezifischen Kriterien des Fördergebers. Vor der Einreichung sollten Sie klären: Digitalisierungsbedarf konkret benennen; passenden geförderten Berater auswählen.