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Land Vorarlberg

Vorarlberg F&E Top-Up-Förderung

Landesförderung, die von der FFG geförderte betriebliche F&E-Projekte in Vorarlberg zusätzlich aufstockt.

Zuletzt geprüft: Offizielle Quelle: Land Vorarlberg ↗

Angaben ohne Gewähr und auf Basis öffentlich verfügbarer Programminformationen. Förderhöhen, Quoten und Bedingungen ändern sich laufend – verbindlich sind ausschließlich die Angaben des Fördergebers.

Zuschusspotenzial

Zuschuss als Aufstockung der FFG-Förderung um bis zu 25 %; bei neuartigen Produkten/Verfahren bis zur Deckung von 75 % der Projektkosten

Förderregion

Vorarlberg

Für wen

Startup, KMU, Wachstum, Einzelperson, Kleinstunternehmen, Großunternehmen

Schwerpunkte

Forschung & Entwicklung, Innovation

Was wird gefördert?

Mit der F&E Top-Up-Förderung erhöht das Land Vorarlberg die Bundesförderung der FFG für Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen jeder Größe sowie von Einzelforschenden.

Das Vorarlberg F&E Top-Up-Förderung fördert Vorhaben mit echtem Forschungs- und Entwicklungsanteil, bei denen das Ergebnis zu Projektbeginn technisch nicht gesichert ist. Im Mittelpunkt stehen Projekte aus den Bereichen Forschung & Entwicklung und Innovation, die über reine Routine- oder Anpassungsentwicklung hinausgehen und einen erkennbaren Innovationssprung gegenüber dem Stand der Technik anstreben.

Gefördert werden typischerweise die direkt dem Projekt zurechenbaren Kosten – etwa Personalaufwand für Entwicklung und Erprobung, projektbezogene Sach- und Materialkosten sowie anteilige Gemeinkosten. Zuschuss als Aufstockung der FFG-Förderung um bis zu 25 %; bei neuartigen Produkten/Verfahren bis zur Deckung von 75 % der Projektkosten. Entscheidend ist, dass das technische Risiko und der angestrebte Erkenntnisgewinn nachvollziehbar beschrieben sind.

Für wen eignet sich das Programm?

Das Vorarlberg F&E Top-Up-Förderung eignet sich besonders für Einzelperson, Kleinstunternehmen, KMU und Großunternehmen. Bezogen auf die Unternehmensphase adressiert es vor allem Vorhaben in den Phasen Startup, KMU und Wachstum. Voraussetzung ist ein Unternehmensstandort in Vorarlberg. Damit ist klar umrissen, welche Antragstellerinnen und Antragsteller das Programm im Blick hat – von der passenden Unternehmensgröße bis zur Entwicklungsphase des Vorhabens.

Abgewickelt wird die Förderung über Land Vorarlberg. Ob Ihr konkretes Projekt tatsächlich in den Förderrahmen passt, hängt neben Größe und Phase auch von Thema, Innovationsgehalt und Budget ab – genau diese Passung prüfen Sie mit dem GrantSmarter Förder-Check in wenigen Minuten.

Voraussetzungen

  • Ein F&E-Anteil bzw. erkennbares technisches Risiko ist erforderlich.
  • Ein klarer Innovationscharakter wird vorausgesetzt.

Typische Projekte

Die folgenden Projektideen veranschaulichen, welche Vorhaben typischerweise zum Vorarlberg F&E Top-Up-Förderung passen. Sie dienen als Orientierung – maßgeblich ist immer die konkrete Ausgestaltung (Förderrahmen: Zuschuss als Aufstockung der FFG-Förderung um bis zu 25 %; bei neuartigen Produkten/Verfahren bis zur Deckung von 75 % der Projektkosten):

  • die experimentelle Erprobung eines neuen technischen Verfahrens mit offenem Ausgang
  • die Markteinführung einer nutzerzentrierten Produkt- oder Serviceinnovation
  • die Entwicklung und Validierung eines Funktionsprototyps unter realen Bedingungen

Wie läuft die Antragstellung ab?

  1. 1

    Voraussetzungen prüfen

    Die Fördervoraussetzungen beim Fördergeber (Land Vorarlberg) klären – vor Projektbeginn.

  2. 2

    Vorhaben konkretisieren

    Maßnahme, Nutzen und Kosten greifbar machen. Nach Unterfertigung der FFG-Förderzusage innerhalb eines Monats den Online-Antrag beim Amt der Vorarlberger Landesregierung stellen.

  3. 3

    Unterlagen zusammenstellen

    Erforderliche Nachweise und Angebote für den Antrag aufbereiten.

  4. 4

    Antrag einreichen

    Den Antrag beim zuständigen Fördergeber fristgerecht stellen.

  5. 5

    Bewilligung & Umsetzung

    Nach der Zusage das Vorhaben umsetzen und ordnungsgemäß abrechnen.

Praxis-Hinweis

Voraussetzung ist eine FFG-Förderung des Projekts; der Antrag muss innerhalb eines Monats nach Unterfertigung der FFG-Zusage eingereicht werden. Die Richtlinie gilt vom 1.1. bis 31.12.2026, die Gewährung erfolgt nach Maßgabe des Budgets.

Was Sie für eine starke Einreichung brauchen

  • zuerst eine FFG-Förderzusage für das F&E-Projekt erwirken
  • Verwertung bzw. Standort der Aktivitäten in Vorarlberg sicherstellen

Häufige Gründe für eine Ablehnung

  • Das technische Risiko bzw. der F&E-Anteil ist nicht klar von planbarer Routineentwicklung abgegrenzt.
  • Der Innovationsgehalt und die Abgrenzung zum Stand der Technik bleiben zu vage.
  • Der Antrag wird zu spät gestellt: Wird das Projekt vor der Einreichung begonnen, ist die Förderung in der Regel ausgeschlossen.
  • Die förderbaren Kosten sind nicht nachvollziehbar aufgeschlüsselt oder nicht belegt.
  • Das Projekt passt nicht sauber zur Zielgruppe oder zum Förderrahmen (Einzelperson, Kleinstunternehmen, KMU und Großunternehmen).
  • Wesentliche Punkte fehlen: zuerst eine FFG-Förderzusage für das F&E-Projekt erwirken wurde im Antrag nicht ausgearbeitet.

Ihr nächster Schritt

Nach Unterfertigung der FFG-Förderzusage innerhalb eines Monats den Online-Antrag beim Amt der Vorarlberger Landesregierung stellen.

Welche Alternativen gibt es?

Diese Programme sind thematisch oder über die Förderstelle verwandt und können je nach Vorhaben eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein:

FFG Basisprogramm

FFG · thematisch verwandt: Forschung & Entwicklung und Innovation

Themenoffene Förderung für betriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit erkennbarem technischem Risiko und Innovationsgehalt.

typisch ~50 % der Kosten (bis zu 70 % für Startups), Zuschuss + günstiges Darlehen; Fördervolumen bis 3 Mio. € je Projekt

FFG Kleinprojekt

FFG · thematisch verwandt: Forschung & Entwicklung und Innovation

Niederschwelliger Einstieg in die FFG-Forschungsförderung für kompakte F&E-Vorhaben mit überschaubarem Budget.

bis zu € 88.500 · bis zu 60 % der Kosten (Kleinunternehmen inkl. Kooperation), max. 88.500 €

FFG Forschungsprämie (14 %)

BMF / FFG · thematisch verwandt: Forschung & Entwicklung und Innovation

Steuerliche Förderung: 14 % der Aufwendungen für Forschung und experimentelle Entwicklung werden über FinanzOnline rückerstattet.

14 % der F&E-Aufwendungen als steuerliche Prämie

aws Preseed – Innovative Solutions

aws · thematisch verwandt: Innovation und Forschung & Entwicklung

Frühphasen-Zuschuss für innovative, technologieorientierte Gründungsvorhaben vor der Marktreife.

bis zu € 100.000 · nicht rückzahlbarer Zuschuss bis 89.000 € (100.000 € mit Gender-Bonus), 80 % (90 %) der förderbaren Kosten

Weiterführende Themen & Programme

Vertiefen Sie verwandte Förderthemen oder sehen Sie sich weitere Programme der Förderstelle an:

Häufige Fragen zum Vorarlberg F&E Top-Up-Förderung

Wie hoch ist die Förderung beim Vorarlberg F&E Top-Up-Förderung?

Zuschuss als Aufstockung der FFG-Förderung um bis zu 25 %; bei neuartigen Produkten/Verfahren bis zur Deckung von 75 % der Projektkosten.

Wer ist für das Vorarlberg F&E Top-Up-Förderung förderfähig?

Geeignet u. a. für: Startup, KMU, Wachstum, Einzelperson, Kleinstunternehmen, Großunternehmen. Themenschwerpunkte: Forschung & Entwicklung, Innovation. Förderregion: Vorarlberg.

Welche Voraussetzungen gelten beim Vorarlberg F&E Top-Up-Förderung?

Ein F&E-Anteil bzw. erkennbares technisches Risiko ist erforderlich. Ein klarer Innovationscharakter wird vorausgesetzt. Vor der Einreichung sollten Sie klären: zuerst eine FFG-Förderzusage für das F&E-Projekt erwirken; Verwertung bzw. Standort der Aktivitäten in Vorarlberg sicherstellen.