go-international
WKÖ / BMAW
Förderinitiative zur Unterstützung österreichischer Unternehmen beim Schritt in internationale Märkte (Messen, Markteintritt, Beratung).
anteiliger Zuschuss zu Internationalisierungskosten
Der Schritt in internationale Märkte wird in Österreich über eigene Förderinitiativen unterstützt – etwa für Messen, Markteintritt und Beratung beim Export.
Zuletzt geprüft:
Internationalisierungsförderung unterstützt österreichische Unternehmen dabei, neue Auslandsmärkte zu erschließen. Gefördert werden anteilig die Kosten von Aktivitäten wie Messeteilnahmen, Markteintrittsprojekten, internationaler Beratung oder dem Aufbau von Vertriebsstrukturen im Ausland. Im Vordergrund steht die Erschließung von Exportpotenzial, nicht ein technisches Entwicklungsrisiko.
Profitieren können exportorientierte KMU und Wachstumsunternehmen, die erstmals oder verstärkt in ausländische Märkte expandieren wollen. Besonders relevant ist die Förderung für Betriebe, die gezielt Messen besuchen, neue Zielmärkte sondieren oder internationale Vertriebspartner aufbauen.
Typisch sind anteilige Zuschüsse zu den Kosten von Internationalisierungsaktivitäten – etwa zu Messeauftritten, Markteintrittsberatung oder Markterschließungsprojekten. Häufig werden Initiativen gebündelt angeboten, die mehrere Bausteine von der Information bis zur konkreten Unterstützung kombinieren.
Internationalisierungsinitiativen werden in Österreich vor allem im Umfeld von Wirtschaftskammer (WKÖ) und Wirtschaftsministerium getragen. Für innovationsgetriebene Auslandsvorhaben können ergänzend FFG- und aws-Programme relevant sein.
Gefördert wird in der Regel ein anteiliger Zuschuss zu den Kosten der Auslandsaktivitäten – etwa Standmieten und Reisekosten bei Messen, Beratungshonorare oder Aufwände der Markterschließung. Die genaue Förderquote und mögliche Obergrenzen hängen von der jeweiligen Initiative und der Art der Maßnahme ab. Für einen erfolgreichen Antrag empfiehlt es sich, die Zielmärkte klar zu benennen, die geplanten Aktivitäten und deren Reihenfolge zu skizzieren und die voraussichtlichen Kosten realistisch zu schätzen. Wer Internationalisierung als zusammenhängende Strategie statt als Einzelmaßnahme darstellt, kann die Förderbausteine besser aufeinander abstimmen und die Mittel gezielter einsetzen.
In der Praxis verläuft Internationalisierung meist in Etappen: zunächst die Auswahl und Analyse der Zielmärkte, dann erste Kontakte über Messen oder Delegationsreisen und schließlich der Aufbau von Vertriebs- oder Kooperationsstrukturen vor Ort. Förderinitiativen setzen an unterschiedlichen Punkten dieser Reise an und lassen sich entlang des Markteintritts kombinieren. Eine frühzeitige Planung hilft, die passende Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt abzurufen, statt einzelne Aktivitäten isoliert zu fördern.
| Programm | Förderstelle | Zielgruppe | Förderhöhe |
|---|---|---|---|
| go-international | WKÖ / BMAW | KMU, Wachstum, Kleinstunternehmen und Großunternehmen | anteiliger Zuschuss zu Internationalisierungskosten |
WKÖ / BMAW
Förderinitiative zur Unterstützung österreichischer Unternehmen beim Schritt in internationale Märkte (Messen, Markteintritt, Beratung).
anteiliger Zuschuss zu Internationalisierungskosten
Gefördert werden anteilig Kosten für Messeteilnahmen, Markteintritts- und Markterschließungsprojekte, internationale Beratung sowie den Aufbau von Vertriebs- und Kooperationsstrukturen im Ausland.
Vor allem exportorientierte KMU und Wachstumsunternehmen mit Sitz in Österreich, die neue Auslandsmärkte erschließen wollen. Die genaue Förderfähigkeit hängt von der jeweiligen Initiative ab.
Ja. Die Teilnahme an internationalen Messen zählt zu den klassischen förderfähigen Aktivitäten, da sie der Erschließung neuer Märkte und dem Aufbau von Geschäftskontakten dient.
In der Regel wird ein anteiliger Zuschuss zu den förderbaren Kosten der Auslandsaktivitäten gewährt. Die genaue Quote und Obergrenze hängen von der jeweiligen Initiative und Maßnahme ab.
Nein. Internationalisierungsförderung stellt auf die Markterschließung ab, nicht auf technische Innovation. Für innovationsgetriebene Auslandsvorhaben können jedoch zusätzlich FFG- oder aws-Programme infrage kommen.
Sinnvoll ist die Förderung, sobald ein Unternehmen den Auslandsmarkt strukturiert angeht – etwa mit einem konkreten Zielmarkt, geplanten Messeauftritten oder dem Aufbau von Vertriebspartnerschaften. Für eine erste Orientierung genügt eine grobe Markteintrittsstrategie; die Details lassen sich im Zuge der Antragstellung schärfen.